Letzter Endspurt vor der Einweihung

Copyright: CD67
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BRÜCKE AM KRAFTWERK


Diese zweite, neu herzustellende Brücke wird stromabwärts, unterhalb des Wasserkraftwerks entlanggeführt. Das leicht nach außen geneigte Geländer bietet durch Sichtelemente neue Ausblicke auf den Fluss und seine Umgebung.

Die Überquerung in diesem vom Wasserkraftwerk dominierten Abschnitt zeigt eine wieder ganz andere Facette des Rheins.

Beim Bau der Staustufe wurde der Verlauf des Flusses leicht verändert, sodass hier anstelle des natürlichen Rheins mit seinen Windungen ein vom Menschen begradigter Strom zu sehen ist.

Dieser Abschnitt eignet sich bestens für die umweltfreundliche Energiegewinnung, hat aber auch eine weitere sehr wichtige Funktion: hier wird Wanderfischen der Flussaufstieg erleichtert, denn die Staustufe ist für Lachse und andere Wanderfischarten ein Hindernis auf ihrem Weg flussaufwärts. Deshalb wurde an dieser Stelle eine der größten Fischtreppen Europas errichtet.

Technische Eckdaten:


Brücke aus Aluminium, leicht zum Kraftwerk geneigt

Gesamtlänge: 62,50 m

Breite: 3 m zwischen den Geländern

Beleuchtung: LED-Beleuchtungselemente im Handlauf des Geländers

Brückenkonstruktion: Gitterkonstruktion aus vollverschweißten Aluminiumrohren; die Einfeldbrücke spannt sich ohne zusätzliche Stützen über den gesamten Wasserkraftkanal

Geländer: nach außen geneigte Metallpfosten, schiefergrau, 1,30 m hoch, roter Handlauf